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Apple Revolutionär Steve Jobs ist tot

San Francisco (Reuters) – Steve Jobs ist tot.

Der seit Jahren an Krebs erkrankte Ex-Chef des Technologie-Konzerns Apple starb am Mittwoch im Kreise seiner Familie. Der Mann hinter Erfindungen wie dem Mac-Computer, dem iPod und dem iPhone galt in der Branche als Revolutionär, der mit seinen Produkten immer wieder ganze Märkte auf den Kopf stellte. Jobs machte den 1976 mit einem Freund in der elterlichen Garage gegründeten Konzern zu einem Giganten, der unter Fans Kultstatus genießt und an der Wall Street zeitweise zu dem wertvollsten Unternehmen avancierte. Nach dem Tod des 56-Jährigen zollten ihm Anhänger genauso wie Rivalen und Politiker Respekt. Vor Apple-Filialen in den USA versammelten sich trauernde Fans. Im Blickpunkt der Branche steht nun, ob Apple auch ohne die Lichtgestalt an der Spitze den Erfolg wahren kann.

„Steves Brillanz, Leidenschaft und Energie waren die Quelle zahlloser Innovationen, die unser aller Leben bereichern und verbessern“, erklärte Apple. „Steve hat die Welt in unermesslicher Weise verbessert.“ Die Homepage des Konzerns zeigte einzig ein großformatiges Schwarz-Weiß-Porträt Jobs‘ mit der Beschriftung „Steve Jobs, 1955-2011“. Vor der Konzernzentrale wehten die Fahnen auf Halbmast, Angestellte legten Blumen nieder. Dies taten auch Fans vor einer Apple-Filiale in New York, in San Francisco hielten sie schwarz-weiß Porträts von Jobs auf ihren iPads in die Höhe. Vor Jobs Privatanwesen in Palo Alto legten Nachbarn und Freunde Blumen nieder. Jemand schrieb auf den Fußweg: „Danke, dass du die Welt verändert hast.“

US-Präsident Barack Obama sagte, die Welt habe einen Visionär verloren. „Vielleicht gibt es keine größere Ehrenbekundung für Steve, als dass ein Großteil der Welt von seinem Ableben auf einem von ihm erfunden Gerät erfahren hat.“ Auch Microsoft-Gründer Bill Gates, der als Technologie-Visionär in den vergangenen Jahren zunehmend von Jobs in den Schatten gestellt wurde, zollte dem Verstorbenen Respekt: „Es war eine gigantische Ehre für jeden, der das Glück hatte, mit ihm zusammenzuarbeiten“

Der Schriftzug „Steve Jobs, 1955 – 2011“ fand sich auch auf der Startseite des Internet-Riesen Google, dessen Smartphones dem Apple-Verkaufsschlager iPhone zunehmend Konkurrenz machen. Viele Experten gehen davon aus, dass der seit Jahren an dem als besonders aggressiv geltenden Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankte Jobs die Grundlagen für weitere Erfolge seines Konzerns gelegt hat. Doch ohne Jobs als führenden Produktentwickler und erfolgreichen Marketing- und Verkaufsstrategen an der Spitze steht der Konzern vor neuen Herausforderungen.

Jobs Gesundheitsprobleme haben Apple-Fans, Investoren sowie dem übrigen Management seit Jahren Kopfzerbrechen bereitet. Seit Januar war er wegen seines Krebsleidens von der Arbeit freigestellt. Ende August war Jobs von dem Chefposten des Konzerns zurückgetreten. Damals hatte er angekündigt, seinem Nachfolger Tim Cook als Vorsitzender des Verwaltungsrates zur Seite stehen zu wollen.

Der stets in schwarzem Rolli und Blue Jeans auftretende Jobs galt als Herz und Seele des Computer-Giganten, den er mit seinem Freund Steve Wozniak gegründet hatte. Jobs wurde in San Francisco geboren und wuchs bei Adoptiveltern auf. Sein Unternehmen überzeugt Kunden vor allem mit einprägsamem Design, einfacher Handhabung und starken Marketing-Kampagnen. Unter der Ägide des bekennenden Buddhisten Jobs brachte der Konzern zunächst erfolgreich den Apple II-Computer auf den Markt, bald folgte der bis heute gefragte Mac, später der tragbare Musikspieler iPod, der wie das Alleskönner-Telefon iPhone und der Tablet-Computer iPad weltweit die Latte für die Konkurrenz sehr hoch hängte.

Jobs erklärte 2005 in einem Interview, das Bewusstsein für die eigene Sterblichkeit sei eine wichtige Triebfeder für seine technologischen Visionen. „Mich selbst daran zu erinnern, dass ich bald tot sein werde, ist das wichtigste Mittel, das ich je gefunden habe, um die großen Entscheidungen meines Lebens zu treffen.“ Weiter sagte Jobs damals: „Fast alle Erwartungen, jeder Stolz oder die Furcht vor Peinlichkeiten oder einem Misserfolg verschwinden im Angesicht des Todes. Übrigbleibt nur, was wirklich wichtig ist.“

Quelle: http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE79500320111006 © Thomson Reuters 2011 Alle Rechte vorbehalten. Zugriff erfolgte am 06.10.2011 um 12:20

Was hat Jobs bzw. Apple mit mir zutun?
Nun gut. Ich besitze nicht viele Apple Produkte. Lediglich ein iPod Touch der vierten Generation darf sich in meinem Besitz nennen.
Doch selbst dieses kleine „Wunderding“ bringt mich doch immer wieder zum staunen. Der iPod wird nun tagtäglich benutzt, doch nicht nur als Musikplayer sondern als kleines Organisationstalent. Mit tollen Apps lässt sich alles planen, bzw. merken. Toll ist auch die Mailfunktion, mit der ich immer meine Mails up-to-date checken kann. Klasse Sache- und das ist nur eine von vielen Innovationen die aus dem Hause Apple kommen. Jobs hat also einen beträchtlichen Schritt getan, damit viele Leute wie ich heute ihre Produktivität steigern können. Der hohe Preis, der aufgerufen wird, ist natürlich für viele ein Problem (ich zähle mich auch dazu), jedoch überzeugen Qualität und Support.
An dieser Stelle: Hut ab und danke Steve!

Rest in Peace.

Die Piraten in Berlin

Die Piratenpartei zieht mit 15 Sitzen in das Berliner Abgeordnetenhaus ein und wurde mit einem Wahlergebnis von fast 9% geradezu überrannt. Das die Partei Erfolg haben wird, war nach den ersten Prognosen klar, aber dass der Erfolg so groß ausfallen wird- damit rechnete so gut wie niemand. Ich persönlich freue mich sehr für den Wahlerfolg, da ich die Piratenpartei- bzw. ihre Ideologie schon länger gut finde.
Doch nun fragen sich sowohl „Gegner“, als auch die meisten Anderen: Was nun?
Die Partei ist noch sehr jung, weshalb auch sicherlich ihr Parteiprogramm noch relativ „minimal“ und „unvollständig“ wirkt.
Ich möchte die Partei keineswegs schlecht machen, im Gegenteil- aber sie müssen sich jetzt „ranhalten“ um Erfolg haben zu können.
Erste Tat der Transparenz auf Bundesebene soll z.B. durch twittern und bloggen aus dem Berliner Abgeordnetenhaus sichtbar werden. Ob dies genehmigt wird, ist wieder eine andere Frage.

Ich möchte mich an dieser Stelle-fürs erste nicht näher zum Gesamtthema „Piraten“ äußern.

Ich wünsche der Partei alles Gute für die Gegenwart und die Zukunft.
Auf ein neues (und hoffentlich besseres) Berlin!

 

Atomkraft – Nein Danke?

Atomkraft

© ddp.de

Das die Atomkraft gefährlich ist, steht außer Frage. Doch es gibt immernoch Leute, die behaupten, die Atomkraft sei sicher und billig. Doch wie kann man von einer Technik behaupten, sie sei sicher, wenn die Realität anders als die Theorie aussieht? Ob und wieso sie sicher, oder unsicher ist, möchte ich gar nicht erst diskutieren, weil ich denke, dass Tschernobyl und Fukushima als gute Beispiele gegen die Atomkraft reichen. Viel mehr möchte ich darauf hinweisen, wieso die Atomkraft im Gegensatz zu regenerativen Energien so billig ist. Es liegt an der simplen Tatsache, dass Milliarden in die Atomforschung geflossen sind und die Technik somit immer weiter erforscht und „verbessert“ werden konnte.
Wären diese Milliarden in Forschung von Solar, Wind und co. geflossen, dann sähen die Preise des Ökostroms wesentlich attraktiver aus. Meiner Meinung nach hätte man den Nutzen und die Sicherheit der regenerativen Energien schon viel früher ernst nehmen und schon vor Jahrzehnten umsteigen müssen. Aber das wurde nun mal nicht getan. Also liegt es nun an jedem selbst, wie er sich entscheidet. Lieber in den ersten Jahren ein paar Cent pro kWh mehr zahlen, die erneuerbaren Energien finanziell unterstützen und später viel weniger zahlen, oder die Atomenergie bis zum „bitteren“ Ende unterstützen, nur weil sie jetzt noch billiger ist, aber damit die Forschung der erneuerbaren Energien verlangsamen?

Es liegt an jedem selbst. Ich persönlich sage: Atomkraft – Nein Danke!

Weitere Informationen/Aktionen zum Thema:

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/

http://www.oekostromanbieter.org/